Oslo Reisetipps #2

Ein verregneter Sommer in Oslo – so richtig viel vom norwegischen Sommer durfte ich leider nicht sehen – aber trotzdem hat es geklappt, dass mein Freund und ich einmal zusammen grillen konnten 🙂 Und das auch noch mit einem tollen Ausblick!

Am 01. Juni bin ich für den letzten Besuch in Oslo angekommen und wurde von der Sonne begrüßt. Um die Abendsonne noch ein wenig auszunutzen sind wir Richtung Ekebergparken losgelaufen, bepackt mit einem Einweggrill, Brötchen, Alioli, eingelegten Zucchini und Würstchen. Nachdem wir bei einem Bier den Ausblick genossen haben, gab es ein feines und sehr leckeres Abendessen. Das war ein richtig schöner Sommertag, der leider gleich am nächsten Tag von grauen Wolken gefolgt wurde.

 

Für den letzten Aufenthalt in Oslo hatten wir nochmal viele Pläne, wir wollten die Marka erkunden, wandern, evtl mountainbiken, mit dem Auto verreisen und davon konnten wir auch einige Punkte abhaken.

 

Sehr zu empfehlen für einen längeren Aufenthalt in Oslo, sind die Wanderwege durch die Marka –  wir waren in der Nordmarka und sind von Sørkedalen zur Hütte Kikutstua gelaufen und wieder zurück (ca. 21Km). Die Wanderung ist mit 5 Stunden angegeben und die sollte man schon einplanen, plus Pause an der Hütte – denn dort gibt es leckere frisch gebackene Waffeln und Kuchen. Die Natur ist wirklich faszinierend, man fährt nur knapp 30 Minuten aus der Stadt und ist in völlig unberührter Natur. Im Winter kann man in dem Gebiet auch Langlaufen. (Für mehr Infos hier klicken)

Außerdem haben wir einen kleinen Städtetrip nach Göteborg gemacht – Sonntags morgens hin und montags abends zurück. Die Meinungen zur Stadt, die wir uns im Vorhinein eingeholt haben, waren ziemlich verschieden, aber im Großen und Ganzen wurde uns die Stadt für einen kurzen Trip empfohlen. Und jetzt wo wir uns selbst ein Bild machen konnten, muss ich sagen, die Stadt hat einiges zu bieten. Es war außerdem ganz erfrischend nach schwedischen Preisen einkaufen zu gehen haha…

 

Unser erster Stop in Göteborg war die Touristeninformation, damit wir uns eine Stadtkarte holen konnten. Und dann sind wir durch den Regen losgelaufen und haben alle Sehenswürdigkeiten angesteuert, als der Regen dann zu stark wurde sind wir ins Världskulturmuseet (Weltkulturmuseum) gegangen, der Eintritt ist kostenlos. Dort gab es unter anderem eine bewegende Ausstellung mit Fotografien über Afghanistan. Zum Mittagessen haben wir uns  Salat und Brötchen im Supermarkt Hemköp gekauft. Dort gibt es eine Selbstbedienungsbar von Pic a Deli mit richtig viel frischer Auswahl – und das wirklich günstig (12,5 SEK pro 100g).

Am zweiten Tag hatten wir bestes Sonnenwetter gepaart mit frischem Wind, da waren wir froh eine warme Jacke dabei zu haben (nachdem wir uns geärgert haben, dass wir die Regenjacken in Oslo gelassen haben…). Unsere Highlights vom zweiten Tag waren der erneute Besuch im Haga-Viertel (im Regen sah es nur halb so schön aus), vom Hauptbahnhof aus sind wir in Richtung Trädgårdsföreningen gelaufen und haben einen wunderschönen Spaziergang gemacht erst durch einen Park (mit Abstecher ins Palmhuset), dann entlang des Kanals und sind schließlich im schönen Haga-Viertel gelandet. Dort haben wir einen Kaffee getrunken und sind weiter nach Majorna gelaufen, wo unser Auto stand (da konnte man sehr günstig parken). Abschließend sind wir nach Saltholmen gefahren (dort gibt es viele Parkmöglichkeiten) um von dort mit dem Boot eine Tour entlang des Schärengartens zu machen. Auch sehr zu empfehlen 🙂

Wieder in Oslo angekommen haben wir die restlichen Tage nochmal ein paar schöne Outdoor-Aktivitäten unternommen. Bei einer Fahrradtour (Fahrradverleih Viking Biking) entlang des Fjordes hatten wir einen tollen Ausblick zu den kleinen Inseln im Fjord – wenn es eine Brücke gab, haben wir auch gleich einen Abstecher auf die Insel gemacht.

Am letzten Wochenende haben wir eine zweite Wanderung  gemacht, dafür sind wir mit der Bahn nach Frognerseteren gefahren (Endstation der Linie 1). Von dort aus sind wir Richtung Sognsvann gewandert – durch Matsch, Bäche und Nebel. Richtig gespenstisch und eindrucksvoll. Mit nassen Füßen sind wir in einer Hütte eingekehrt und haben uns am Ofen aufgewärmt (im Juni haha). Dann sind wir mit der Bahn zurück in die Stadt gefahren.

Ein kleines Highlight war auf jeden Fall der Sprung ins kalte Wasser – den Oslofjord. Am letzten Tag hab ich all meinen Mut zusammen genommen und bin bei 18°C Außentemperatur in den noch kühleren Fjord gesprungen. Das stand ganz groß auf der to do-Liste für Oslo =)

(Leider würde mein Handy geklaut, bevor ich die vielen anderen Bilder „retten“ konnte :()

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